
KUNST, KONTRASTE & EIN KLEINES HOTEL
Im September durfte ich eine ganz besondere Erfahrung machen: Mein Werk „Schmetterling“ wurde in einer digitalen Kunstausstellung in Paris gezeigt. Allein das war schon aufregend genug – doch der Trip selbst hatte seine ganz eigenen Geschichten zu erzählen.
Anreise und Ankunft im „Little“
Wir sind mit dem Zug nach Paris gereist, was sich als entspannte und unkomplizierte Wahl herausstellte. Unser Hotel, das Hotel Little, machte seinem Namen alle Ehre: klein, aber gemütlich und erstaunlich komfortabel. Die Lage war perfekt, denn wir befanden uns nur einen Katzensprung vom Künstlerviertel entfernt.
Ein Paris, das anders war als in meiner Erinnerung
Als Kind hatte ich Paris als lebendig, offen und voller Charme in Erinnerung. Diesmal zeigte sich die Stadt von einer anderen Seite. Die Menschen wirkten verschlossen, oft abweisend, und die Atmosphäre war nicht so einladend, wie ich es mir erhofft hatte. Auch der Geruch in einigen Straßen trübte das Bild etwas.
Ungeplante Entdeckungen im Künstlerviertel
Eigentlich wollten wir noch ein wenig Sightseeing machen und die Innenstadt erkunden. Doch an diesem Wochenende fuhr kein Bus dorthin – und so wurden unsere Pläne kurzerhand umgeworfen. Stattdessen verbrachten wir die Zeit im Künstlerviertel, was sich am Ende als Glücksfall herausstellte.
Wir stöberten durch liebevoll geführte Schallplattenläden, ließen uns treiben und entdeckten kleine, besondere Orte. Die digitale Kunstausstellung selbst war ein Highlight: Neben meinem eigenen Werk „Schmetterling“ gab es viele beeindruckende Arbeiten zu sehen, die mich inspirierten und berührten.
Ein kleines Fazit
Trotz mancher unerwarteter Wendung war dieses Wochenende ein intensives, spannendes Erlebnis – zwischen Kunst, neuen Eindrücken und einem Paris, das mir erneut gezeigt hat, wie vielschichtig eine Stadt sein kann. Manchmal liegen gerade in den unplanbaren Momenten die wertvollsten Geschichten.
